Mo. 5.7. OPER MEETS FILM – DER ARME MATROSE

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EINLASS 19.30H MUSIKALISCHES VORPROGRAMM 20.30H FILMSTART 21.30H

DAS MAINFRANKEN THEATER ZU GAST BEIM FESTUNGSFLIMMERN:

Oper meets Film: DER ARME MATROSE


Eine szenisch-musikalische Reise mit Musik von Darius Milhaud, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert und Dmitri Schostakowitsch

Seit 15 Jahren wartet eine Frau auf die Heimkehr ihres Mannes, des Matrosen. Als er äußerlich schwer gezeichnet nach Hause kommt, ist er im Besitz einer kostbaren Perlenkette. Inkognito bittet er um ein Nachtlager und berichtet der Frau von der baldigen Rückkehr ihres angeblich völlig verarmten Mannes. Achtung, Spoiler: In der Nacht erschlägt die Seemannsfrau den „Fremden“ und nimmt die Kette an sich, um mit diesem Vermögen ihren Mann zu retten…

Die szenisch-musikalische Reise „Der arme Matrose“ verbindet Oper, Symphonie und Lied zu einer einzigartigen filmischen Collage. Im Zentrum der Geschichte steht Darius Milhauds Kurzoper aus dem Jahr 1927. Milhauds Oper dauert lediglich eine knappe halbe Stunde und verzichtet auf alles, was üblicherweise zu einer großen Oper gehört: Arien, Ensembles, Chöre. In der filmischen Adaption des Mainfranken Theaters wurde Milhauds Oper daher um einige Arien und Duette aus Ludwig van Beethovens Oper „Fidelio“, drei Schubert-Lieder sowie zwei Sätze aus der 14. Symphonie des russischen Komponisten Dmitri Schostakowitsch ergänzt. Auf diese Weise können sich die Stimmungen und Gefühle der Protagonisten entfalten, erfährt der Zuschauer mehr über das Seelenleben jeder einzelnen Figur.

Regisseur Tomo Sugao sowie Bühnen- und Kostümbildner Paul Zoller haben sich mit dem Projekt erstmals an das Medium Film herangewagt. In Zusammenarbeit mit dem Würzburger Filmkünstler Steffen Boseckert (mindcore productions) entstand so im Frühjahr dieses Jahres ein 75-minütiger Musikfilm. Im Gegensatz zu bekannten filmischen Adaptionen von klassischen Bühnenproduktionen sorgt diese neue Art der künstlerischen Herangehensweise für eine moderne, zeitgemäße Form der Auseinandersetzung mit der Gattung Oper. Ein innovatives Konzept, das auch die Presse begeistert:
„Es ist gelungen, ein echtes, eigenes Format zu entwickeln, irgendwo zwischen großem Kino und Videoclip. Ein spannender Kontrast zu den konventionellen Streams anderer Opernhäuser während der Pandemie.“ (Main-Post)

Weitere Infos zum Vorprogramm folgen.

 

Fotos: Steffen Boseckert